Demokratie für Deutschland

Demokratie für Deutschland, wir brauchen Parteien die für unser Volk eintreten

Donnerstag, 26. September 2013

Bundestagswahlen in Deutschland, 6,7 Millionen Wählerstimmen für den Papierkorb, 18 Millionen Nichtwähler, 70 % wollten Merkel nicht

Wie denken die Schweizer über die Bundestagswahlen 2013?
Hier ein Beisspiel
Die Bundestagswahl ist gelaufen und eine überwältigende Mehrheit der Wahlberechtigten lehnt Kanzlerin Merkel sehr deutlich ab.
Das ist ein niederschmetterndes Ergebnis für Kanzlerin Merkel. 41,5 % der Wahlgänger haben sie gewählt aber 58, 5 Prozent aller Deutschen die an die Wahlurnen gingen, wollen sie nicht als Kanzlerin sehen. Noch dramatischer werden diese Zahlen, wenn man das Wahlergebnis anhand aller Stimmberechtigten analysiert.
In Millionen
61, 8 Milllionen Menschen waren aufgerufen zur Wahl zu gehen. 17, 61 Millionen Bundesbürger verweigerten den Gang zur Urne und ca. 25,85 Millionen bevorzugten andere Parteien und Kandidaten. Das macht immerhin die stolze Zahl von 43,46 Millionen aus, die nicht hinter Merkel stehen.

Kanzlerin ohne Volk
Gerade einmal 18,34 Millionen der Wähler gaben demnach Kanzlerin Merkel und der Regierungsunion aus CDU/CSU ihre Stimme was bedeutet, dass Angela Merkel nicht einmal 30 Prozent (29.68 %) der Stimmen aller Wahlberechtigten erhalten hat. Trotzdem nur diese im Verhältnis kleine Minderheit für sie stimmte, könnte sie weitere 4 Jahre das Land regieren. Das entspricht deutlich weniger als einem Drittel aller möglichen Stimmen. Knapp mehr als 70 Prozent (70.32 %) aller stimmberechtigten Deutschen wollen sie nicht als Kanzlerin, lehnen die Politik der Regierung ab und verweigern ihr die Folgschaft. Sogar eine grosse Koalition aus CDU/CSU und SPD käme nur auf 48,05 % der Stimmen aller wahlberechtigten Deutschen.
Von Neuwahlen bis Rücktritt ist alles möglich
Angela Merkel steht ohne Rückhalt aus dem Volk ziemlich isoliert da und die kommende Legislaturperiode, vorausgesetzt sie wird als Kanzlerin wiedergewählt, dürfte dann wohl ihre bisher schwerste werden. Neuwahlen, falls sie nicht die Mehrheit des Volkes hinter sich sammeln kann sind nicht unwahrscheinlich, denn Merkel kann nicht gegen die überwältigende Mehrheit des Souveräns regieren, dies wäre zutiefst undemokratisch. Auch ein Rücktritt innerhalb einer eventuellen Kanzlerschaft ist nicht gänzlich ausgeschlossen.

Tja und die Russen??

Demokratische Wahlen: Wer hat‘s erfunden? Na, Deutschland, natürlich: Jahrelang hat Deutschland als oberster demokratischer Zuchtmeister an den Wahlen in anderen Ländern rumgemäkelt – geradeso, als wäre die Demokratie hierzulande aus dem Ei geschlüpft. Nun schlägt die ständige Nörgelei auf uns selbst zurück: Russische Experten kritisieren, dass die deutschen Wahlen weder den Wahlstandards des Europarates noch der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) entsprechen. Die OSZE will in zwei Monaten einen Bericht vorlegen.
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/russen-zweifeln-an-deutscher-bundestagswahl-osze-prueft.html

In den letzten 20 Jahren wurden bei Bundestagswahlen nur zwischen drei und acht Prozent der Stimmen am Ende nicht berücksichtigt. Dieses Ergebnis aber – 15 Prozent – ist verfassungsrechtlich zumindest bedenklich“, sagte der Düsseldorfer Politikwissenschaftler Ulrich von Alemann dieser Zeitung. Alemann ist zwar kein erklärter Gegner der Klausel, weil er glaubt, sie habe zur Vermeidung „Weimarer Verhältnisse“ beigetragen. Die Höhe der Hürde sollte aber durchaus überprüft werden.

Ergebnis der Bundestagswahl weckt Zweifel an der Fünf-Prozent-Hürde | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/politik/ergebnis-der-bundestagswahl-weckt-zweifel-an-der-fuenf-prozent-huerde-id8482699.html?fb_action_ids=710455918969303&fb_action_types=og.recommends&fb_source=other_multiline&action_object_map=%7B%22710455918969303%22%3A582509181796172%7D&action_type_map=%7B%22710455918969303%22%3A%22og.recommends%22%7D&action_ref_map=%5B%5D#plx2032295141

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