Demokratie für Deutschland

Demokratie für Deutschland, wir brauchen Parteien die für unser Volk eintreten

Dienstag, 9. Juli 2013

Wahlkampfauftritt in Thüringen, Alternative für Deutschland in Erfurt

Ein Artikel aus http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Partei-Alternative-fuer-Deutschland-eroeffnet-Wahlkampf-in-Erfurt-78418091#.UdvdKHWIsSU.facebook

Die Alternative für Deutschland hat mit dem Wahlkampf in Thüringen begonnen.

Parteisprecherin Frauke Petry von der Alternative für Deutschland und der Thüringer Spitzenkandidat Michael Kaufmann am Freitag in Erfurt. Foto: Sascha Fromm

Erfurt. Das Vorprogramm mit den regionalen Parteioberen hat sich schon eine Weile dahin geschleppt, als sich gegen 17 Uhr eine eine kleine schmale Frau im schwarzen Anzug auf die ebenso schwarze Bühne stellt.
Schon nach wenigen Sätzen hat sie die Aufmerksamkeit der etwa 150 Menschen, die etwas unschlüssig zwischen Einkaufszentrum und Straßenbahnschienen auf dem Erfurter Anger herumstehen. Es sind eher einfache Sätze. In Deutschland, ruft die Frau, bestehe die "Demokratie nur noch auf dem Papier". Es fehle an Meinungsfreiheit, Bürgerbeteiligung und ja: an einer politischen Alternative.
Um das zu ändern, steht Frauke Petry, 38, aus Leipzig, auf der Bühne. Sie ist eine der interessantesten Figuren der "Alternative für Deutschland", kurz AfD: Pfarrersfrau mit vier Kindern, Unternehmerin mit Verdienstmedaille des Bundesverdienstkreuzes - und nun auch Bundessprecherin einer Partei, die erst seit drei Monaten existiert und doch am 22. September in den Bundestag einziehen will.
Petry will, so verkündet sie es zumindest, nicht weniger als die "Wahrheit" mitteilen.
Ihre Wahrheit über die Inflation: Die Statistiken sind falsch, denn tatsächlich sei ja alles mit dem Euro viel teurer geworden. So habe man 2001 für ein paar Schuhe"etwa"50"D-Mark bezahlt. Heute kosteten sie 50 Euro.
Und so geht es weiter: Benzin, Brot, Essengehen - alles teurer. Das, was billiger wurde, wie zum Beispiel technische Geräte, erwähnt Petry nicht.

Doch der Populismus kommt an, die Menschen klatschen, zumal es halbwegs plausibel klingt, wenn die Unternehmerin Petry erläutert, "warum "ein Europa ohne Euro der deutschen Wirtschaft nicht schaden muss. Jedenfalls, sagt sie, müsse der Transfer nach Griechenlandoder Zypern aufhören, "jede Solidarität habe eine Ende". Deshalb gelte es, die AfD "als einzige echte Oppositionspartei" in den Bundestag zu wählen.
Allerdings dümpelt die Partei knapp drei Monate vor der Wahl bei zwei Prozent. Hinzu kommen Querelen mit etlichen Ländern. Die Gründung, sagt Petry unserer Zeitung, sei "eine Sturzgeburt" gewesen, da gehe es eben etwas holprig zu. Der Thüringer Landesverband sei mit 260 Mitgliedern zwar nicht der größte, aber erfreulicherweise "vergleichsweise ruhig".
Natürlich, Petry hat auch gehört, dass der frühere Vertriebenenfunktionär Paul Latussek in der Thüringer AfD ist, der einst wegen Volksverhetzung verur-teilt wurde. Aber dieses Thema, erklärt Michael Kaufmann, sei längst "ausgelutscht".
Der Fachhochschulprofessor aus Jena hat als Thüringer Spitzenkandidat zumindest eine gewisse Chance, in den Bundestag einzuziehen - wenn es denn seine Partei über die Fünf-Prozent-Hürde schafft. Morgen geht der Wahlkampf mit einem Info-Stand in Mühlhausenweiter.

Martin Debes 29.06.13 TA
Und nun die Kommentare dazu.

01.07.13 - 19:06
Hans Schmidt
Eine Partei die es schafft, ohne die abgezweigten Steuergeldmillionen der etablierten "Volksparteien" binnen weniger Monate sich zu gründen, ein klares Programm vorzulegen und auch noch Leute mit Köpfchen anzuziehen...die hat großte Chancen in den BT einzuziehen. Allemal als Alternative zum Blockparteieneinheitsbrei mit ihrer Lobby- und Stimmungsgesteuerten Politik. Meine Stimme hat die AfD sicher.
30.06.13 - 15:49
Reichenbacher
Teilweise ist der Artikel nicht neutral genug, teilweise sind kritische Nachfragen erwünscht. Könnte die TA ja auch mal bei CDU und SPD bzw. allen Parteien vornehmen ...
30.06.13 - 14:51
M.S.
Dass technische Geräte billiger geworden sind, ist doch keine Errungenschaft der EU, sondern des Billigchinamerktes zuzuschreiben, der u.a. unsere Arbeitsplätze auf dem Gewissen hat. Das wäre auch zu DM Zeiten nicht anders geworden. Im Gegenteil. Wir würden Geräte aus deutschen Landen kaufen, die zwar teurer sind, die wir uns aber hätten locker leisten können. UNd die Qualität hätte gestimmt ! Lieber Made in Germany als den ganzen giftigen, von Sklavenarbeitern zusammengeschusterter Mist aus Fernost !

29.06.13 - 17:49
Bürger Lars
Zur Einführung des Euro gab es sehr viele kritische Stimmen. Sie wurden niedergemacht. Inzwischen hat sich fast alles (der Zusammenbruch der Euro-Zone fehlt noch) bewahrheitet, was diese Kritiker damals bemängelt haben. Jetzt sitzen diese Kritiker fast alle in der AfD. Noch Fragen Kienzle? Wo, wenn nicht in der AfD ist denn die Kompetenz für Deutschlands Zukunft vertreten? Vielleicht in dem Kasperverein FDP, nach dessen Rezepten der Niedergang der Banken und des Euro erfolgt ist? Oder in der Schmuse-CDU, die lieber Griechenland, Portugal, Spanien, Italien rettet, statt sich um die eigene Armut im Lande zu kümmern? Von SPD und Linken rede ich nicht, die machen heute Hüh und morgen Hott, je nachdem wo die Bildzeitung die Wähler mal wieder hinschickt. Und Grün? Nein danke, die zerstören mit Wind und Solar gerade meine letzte unverbaute Heimat und leeren mir den Geldbeutel mit ihren Ideen schlimmer, als es die Inflation je könnte. Klar steht die AfD rechts. Na und? Patriotismus ist nun mal rechts. Ich bin Deutscher und als solcher natürlich solidarisch mit anderen Völkern. Solange sie daheim bleiben und erst nachdem mein Schäflein in Trockenen ist. Wer anderes denkt und macht, der sollte versuchen wieder den Kommunismus einzuführen. Das wäre seine Gesellschaftsordnung. Wir haben Kapitalismus. Und der bedeutet immerwährenden Krieg zwischen den Nationen um Rohstoffe, Märkte, Innovationen, Handelswege. Manchmal denke ich, die sozialistische POS war die einzige Schule der Welt, die das in voller Wahrheit gelehrt hat. Aber eines kann ich der AfD mit auf den Weg geben. Erreicht den Bürger. Und zwar den, der vor lauter Frust schon lange nicht mehr wählen geht. Sagt dem genau das, was Frau Petry gesagt hat. <einfach und in klaren Worten. Sammelt Geld, ihr habt doch inzwischen mehr Industrieverbindungen als CDU/FDP/SPD zusammen. Setzt das Geld für Public Relations ein. Überfahrt den einfachen Mann mit dem wahren Zustand Deutschlands. Die Masse der leute hat von diesem Kuschelkurs der Etablierten schon lange die Nase voll. Sie artikuliert sich nur nicht mehr. Wenn ihr die an die Urne bringet, dann gibt es einen Erdrutsch.
29.06.13 - 17:46
Sebastian
Traurig, was die TA hier so schreibt. Die breite Masse kauf nicht jeden Tag technische Geräte, wohl aber Brot, Wurst und Butter. Und bei diesen Artikeln weiß jeder, das die nicht nur 2,5% im Jahr gestiegen sind! Und eine Partei, die erst vor 3 Monaten gegründet wurde und schon 3% in den Umfragen hat, was ist daran bitteschön schlecht? Eine PArtei, die noch keiner kennt, hat ohne Wahlwerbung bereits 3%, dann will ich mir nicht ausmalen, was die MIT Wahlwerbung so alles erreichen können. Ich erwarte von einer Zeitung objektive Berichterstattung und kein subjektives gelaber. Mich als Leser habt ihr durch solch dilletantische Artikel verloren.
29.06.13 - 17:08
xy
Wer wie Herr Debes mit dem Ex-Pressesprecher Zimmermann ganz dicke war, kann nicht objektiv sein. Wo hat ihr Vater nochmal gearbeitet. Staatskanzlei?
29.06.13 - 17:06
Euro
Wieso braucht man zum Teuro eine Statistik? Die Realität der letzten 10 Jahre beweißt es doch.Wen Elktoniksachen ausgerechnet werden steht eine In-rate von jährlich über 10%.(England 2%)Selbst Stadte und Kommunen werden jetzt eingeholt.Sparprogramme,Schließungen usw. Trotz guter Wirtschaftslage in Dtl.Warum wohl?Weil Euroland nicht nur Dtl. ist sonder aus Länder besteht deren frühere Währung schon Spielgeld war bzw deren Wirtschaft aus olivenöl und Touristmus bestandt.Der Euro im Vergleich zum US Dollar also ausschließlich durch 3-4 Staaten stabil gehalten wird was nur durch den teueren Binnenmarkt geschieht.Also Schluß mit Griechenland und Co.
29.06.13 - 17:03
Arminius
Den Etablierten geht der Arsch auf Grundeis,die bekommen Schnappatmung beim Thema -AfD. Und das ist auch gut so.

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